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Tipps und Tricks zum Thema Laser

So verwenden Sie LightBurn mit Epilog Laser:
– Die ultimative Einrichtungsanleitung

Verwendung von LightBurn mit Ihrem Epilog Laser

Zwar unterstützen Epilog-Systeme derzeit kein direktes „Plug-and-Play“-Drucken aus LightBurn heraus, doch können Sie LightBurn problemlos als Ihre primäre Design-Software nutzen, indem Sie Ihre Projekte über das Epilog Laser leiten.

Wenn Sie diese spezielle Vorgehensweise befolgen, stellen Sie sicher, dass Ihre Maße, Positionierungen und Ebenen vom Entwurf bis zum fertigen Produkt unverändert bleiben.

Schritt 1: Erstellen Sie ein virtuelles Gerät in LightBurn

Da wir in der Entwurfsphase keine direkte Verbindung über USB oder Ethernet herstellen, müssen wir ein „No Machine“-Gerät erstellen, das als Vorlage dient.

  • Öffnen Sie „Geräte“ in LightBurn und wählen Sie „Manuell erstellen“
  • Wählen Sie als Gerätetyp „Kein Gerät “ aus.
  • Geben Sie den Namen Ihres Geräts ein: (z. B. „Epilog Fusion Ascent ).
  • Einstellmaße: Geben Sie die Tischgröße Ihrer Maschine ein (z. B. 24″ x 12″).
  • Ursprung festlegen: Wählen Sie „Hinten links“ als Ursprungspunkt.

Schritt 2: Konfigurieren des Druckertreibers (der „Reverse“-Trick)

Dies ist der wichtigste technische Schritt, um sicherzustellen, dass Ihre Ausrichtung mit dem Laserbett übereinstimmt.

  • Öffnen Sie die Druckereinstellungen auf Ihrem Computer und wählen Sie die Druckeinstellungen für den Epilog Engraver aus.
  • Gehen Sie zu „Erweitert“ > „Papierformat“ > „Benutzerdefiniertes PostScript-Seitenformat“.
  • Die Wende: Sie müssen die Maße eingeben, die Ihrer Tischgröße entsprechen.
    • Für einen Tisch mit den Maßen 24″ (B) x 12″ (H) geben Sie bitte Breite: 12 Zoll und Höhe: 24 Zoll ein.
  • Stellen Sie die Hauptdruckeinstellung auf „Querformat“ ein .

Warum das funktioniert: Die Umkehrung der Abmessungen in den PostScript-Einstellungen bei gleichzeitiger Beibehaltung der Querformat-Einstellung im Haupttreiber ist das „Geheimrezept“, das es ermöglicht, die Koordinaten von LightBurn 1:1 auf das Epilog-Dashboard abzubilden.

Schritt 3: Konfigurieren Sie den Epilog Job Manager

Damit Ihre LightBurn-Ebenen als separate Vorgänge (Schneiden vs. Gravieren) ausgeführt werden, müssen Sie die Einstellungen im Job-Manager anpassen.

  • Gehen Sie im Epilog Job Manager zu „Einstellungen“.
  • Stellen Sie das Dashboard auf„Nach Farbe und Haarlinien aufteilen“ ein.
  • Dadurch wird sichergestellt, dass eine blaue Linie in LightBurn im Epilog Dashboard als „Vektorschnitt“ und schwarzer Text als „Gravur“ erhalten bleibt.

Schritt 4: Erstellen einer Positionierungsvorlage (Ebene T1)

Um sicherzustellen, dass jedes Design exakt auf die Nullpunktposition 0,0 ausgerichtet ist, erstellen Sie einen „Werkzeugrahmen“.

  • Zeichnen Sie in LightBurn ein Rechteck, das genau die Maße Ihres Brenntisches hat (z. B. 24″ x 12″).
  • Setze die Position auf 0,0.
  • Ändere die Ebenenfarbe in Orange (T1).
    • T1 ist eine „Werkzeugebene“, d. h., sie dient in LightBurn als Hilfslinie, wird aber nicht als druckbare Linie an den Laser gesendet.

Profi-Tipp: Als Vorlage speichern
Speichern Sie diese Datei und verwenden Sie sie als Ausgangspunkt für jedes neue Projekt, damit Sie die Einrichtungsschritte nicht jedes Mal wiederholen müssen.

Schritt 5: Drucken von LightBurn auf das Dashboard

Wenn Ihr Entwurf fertig ist, befolgen Sie diese Schritte, um ihn an den Laser zu senden:

  • Wähle „Datei“ > „Drucken“.
  • Stellen Sie sicher, dass „Farben beibehalten“ ausgewählt ist.
  • Wählen Sie „Epilog Engraver“ als Drucker aus und klicken Sie auf „Drucken“.

Das Epilog-Dashboard öffnet sich automatisch und zeigt Ihre Grafiken genau an der Stelle an, an der Sie sie in LightBurn platziert haben.

LightBurn-AktionErgebnis des Epilog-Dashboards
Orangefarbene Schicht (T1)
Ignoriert (Es wurde kein Prozess erstellt)
Schwarze Füllung
Gravurverfahren
Gravurverfahren
Vektorschneideverfahren

Häufig gestellte Fragen

Warum LightBurn verwenden?

Epilog Laser eine Vielzahl von Designprogrammen wie CorelDraw, Adobe Illustrator, AutoCAD, LightBurn usw. Die Design-Suite von LightBurn wurde speziell für Lasersysteme entwickelt. Mit dieser Lösung profitieren Sie von beiden Vorteilen: der Design-Suite von LightBurn und der branchenführenden Hardware-Leistung von Epilog.

Kann man LightBurn mit einem Epilog Laser verwenden?
Zwar verfügen Epilog-Systeme derzeit nicht über eine native Anbindung an LightBurn (das heißt, man kann in LightBurn nicht auf „Start“ klicken), doch kann LightBurn als Grafikdesign-Programm verwendet werden, während die Laserparameter über die Epilog Software Suite eingestellt werden. Mithilfe der „Virtual Device“-Einstellung können Sie Ihre Entwürfe, Ebenen und Pfade in LightBurn erstellen und die Datei anschließend direkt auf das Epilog-Dashboard „drucken“.
Wird Epilog Laser in Zukunft native Unterstützung für LightBurn Epilog Laser ?

Ja. Epilog arbeitet aktiv mit LightBurn zusammen. Derzeit gibt es noch keine konkreten Ankündigungen bezüglich einer nativen LightBurn-Integration, aber sie ist in Vorbereitung…

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